Topnews vom 15.10.2012

Fachwerk Triennale 2012

Fachwerk Energie:

Energetische Sanierung im Altstadtquartier

Fachkolloquium am 07.11.2012 in Goslar

QiN - Quartiersinitiative Niedersachsen

Wettbewerb 2009

Vertreter des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit haben auch im Jahr 2009 gemeinsam mit Fachleuten aus Wirtschaft, Städtebau und Verwaltung Projekte ausgewählt, die eine nachhaltige Stabilisierung und Weiterentwicklung der städtischen Zentren erwarten lassen.

Die 21 eingereichten Projektvorschläge wurden von der Jury eingehend erörtert und bewertet.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des 1. QiN-Kongresses am 20. August 2009 im Alten Rathaus in Hannover statt.

Im Folgenden werden die 13 Projekte, die seitens der Jury in die Modellförderung aufgenommen worden sind, vorgestellt:

 

 

Bleckede, 9.800 EW

„Quartiersentwicklung Breite Straße / Hafen / Elbschloss“

Das Kerngebiet des Quartiers wird begrenzt durch die Straßen Breite Straße, Friedrich-Kücken-Straße, Zollstraße, Schlossstraße und Fährweg. Die Nutzungen im Quartier sind vor allem von einem kleinteiligen Nebeneinander von Wohnen, Handel und Dienstleistungen geprägt. Das wichtigste Ziel der Quartiersinitiative für die Innenstadt Bleckede ist die Belebung und Stärkung des zentralen Bereichs durch eine verbesserte Heranführung von Touristen und Bewohnern aus dem Umland an die Altstadt sowie eine interessante Angebotserweiterung mit Magnetwirkung.

Kontakt:
Jens Böther, Bürgermeister, Stadt Bleckede, Jens.Boether@bleckede.de
Wilfried Schuldt, Leiter Bauamt, Stadt Bleckede, Wilfired.Schuldt@bleckede.de

 

Bohmte-Hunteburg, 4.000 EW

„Platz da! Wir sind Hunteburg“

Hunteburg ist mit knapp 4.000 EW neben Bohmte bedeutende Ortschaft in der Gemeinde Bohmte mit einem vielfältigen Einzelhandelsbesatz in einem insgesamt noch recht kompakten Ortskern. Aufgrund des zwar attraktiven, allerdings verstreuten Besatzes mit Geschäften und Dienstleistungen, ist kein eindeutig städtebaulich-funktional abgrenzbares Zentrum erkennbar. Die Quartiersinitiative verfolgt daher vor allem die Ziele, Aufenthaltsqualität und Wahrnehmbarkeit des Ortskernes zu verbessern, den Besatz im Ortskern langfristig zu stabilisieren, die zentralen Plätze gestalterisch aufzuwerten und private Akteure zu aktivieren.

Kontakt:
Christine Bullermann, 1. Vorstizende Hunteburger Werbegemeinschaft e. V.,
kiebitzmarkt-brune@web.de
Alf Dunkhorst, Gemeinde Bohmte, dunkhorst@bohmte.de

 

Braunschweig, 245.000 EW

„Das Friedrich-Wilhelm-Viertel – ein Quartier auf dem Weg zum Kultimage“

Das Projektgebiet war lange Zeit geprägt durch den an der südlichen Begrenzung befindlichen Bahnhof. Dieser belebte bis zu Beginn der 60er Jahre den Bereich und führte zu einem überwiegend attraktiven gewerblichen Besatz. In einem Versuch, diesen Bereich wieder aufzuwerten, hat die Stadt die Friedrich-Wilhelm-Straße in den 90er Jahren als Fußgängerzone mit Straßenbahnverkehr verkehrsberuhigt, was den Attraktivitätsverlust des Quartiers massiv beschleunigte. Die angestrebte Impulsgebung für das Projektgebiet durch die Quartiersinitiative Niedersachsen verfolgt das Ziel, ein im Anschluss an den Förderzeitraum selbstständig funktionierendes und vollfinanziertes Quartiersmanagement zu implementieren.

Kontakt:
Jürgen Wolff, Vorsitzender Interessensgemeinschaft Friedrich-Wilhelm-Viertel e.V., juergen.wolff@t-online.de

 

Buxtehude, 39.000 EW

„Standortinitiative Bahnhofstraße“

Die Buxtehuder Bahnhofstraße verbindet den Bahnhof mit dem historischen Stadtkern. Im Gegensatz zu der in großen Bereichen sehr aufwändig restaurierten Altstadt wird das Straßenbild in der Bahnhofstraße hauptsächlich durch teilweise recht neue, teilweise bereits in den siebziger Jahren entstandene Zweckbauten geprägt. Die Quartiersinitiative will das Projektgebiet attraktivieren und deshalb das bekannte Buxtehuder Märchen vom Hasen und Igel interessant und abwechslungsreich präsentieren. Dazu wird das Märchen in sieben kurze Kapitel unterteilt. Für jedes Kapitel wird im Verlauf der Bahnhofstraße eine Stele aufgestellt, die Besucher können sich das Märchen praktisch „erwandern“.

Kontakt:
Stefanie Heitefuß, Leiterin Stadtmarketing Buxtehude e.V.,
heitefuss@stadtmarketing-buxtehude.de
Claudia Richardt, Stadtmarketing Buxtehude e.V., QiN-Assistentin,
info@stadtmarketing-buxtehude.de

 

Delmenhorst, 77.000 EW

„Licht plus Gestaltung“

Das Quartier „Östliche Innenstadt Delmenhorst“ besteht aus der Bahnhofstraße, der Kirchstraße, dem östlichen Teil der Langen Straße zwischen dem Marktplatz und der Friedrich-Ebert-Allee sowie dem nördlichen Endstück der Cramerstraße, das wegen der Aufweitung des Straßenraumes als „Schweinemarkt“ bezeichnet wird. Die Quartiersinitiative will mit dem Thema „Licht und Gestaltung“ den öffentlichen Raum für Kunden und Anwohner attraktiver gestalten. Dabei sollen die Besonderheiten des Quartiers (historische Bausubstanz, Skulpturen, Straßenräume) durch attraktive Beleuchtung in den Fokus gerückt werden.

Kontakt:
Birgit Lohstroh, Geschäftsführerin Stadtmarketing Delmenhorst GmbH,
birgit.lohstroh@delmenhorst.de
Christoph Jankowsky, Stadt Delmenhorst, Fachdienst Stadtentwicklung und Statistik, christoph.jankowsky@delmenhorst.de

 

Ganderkesee, 31.000 EW

„Barrieren überwinden“

Das Quartier grenzt unmittelbar südlich an den Ortskern von Ganderkesee, der im Rahmen der Quartiersinitiative Niedersachsen 2008 derzeit einer deutlichen Verbesserung zugeführt wird. Die Projektidee zielt darauf ab, in zweierlei Hinsicht Barrieren zu überwinden: Zum einen geht es darum, das Quartier stärker in den Ortskern zu integrieren und die durch die Verkehrsführung gesetzten Barrieren durch gestalterische Ansätze zu überwinden. Zum anderen soll eine stärkere Integration der Senioren als Bewohner, aber auch als Konsumenten erreicht werden.

Kontakt:
Christa Linnemann, Wirtschaftsförderin Gemeinde Ganderkesee,
c.linnemann@ganderkesee.de
Gustav Förster, Buchhandlung Förster, service@buch-foerster.de

 

Hannover, 520.000 EW

„Neugestaltung Luisenstraße – Ein Projekt mit gesamtwirtschaftlichem Engagement“

Die Luisenstraße gehört städtebaulich zum Quartier „City Hannover“ innerhalb des City-Ringes, und dort zum Teilquartier „Mitte“, welches den größten Bereich zwischen Fußgängerzone vom Hauptbahnhof bis zum Alten Rathaus abdeckt. Die Projektidee besteht in einer nachhaltigen Aufwertung der Luisenstraße zur Stärkung der Attraktivität im Quartier, zur Verbesserung der Gesamtsituation im Projektgebiet und zur Weiterentwicklung des bereits existierenden Zusammenschlusses der Eigentümer und Einzelhändler in der IG Luisenstraße.

Kontakt:
Veit Pagel, Grand Hotel Mussmann, Veit.Pagel@grandhotel.de
Jes Peter Hansen, Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Hannover,
jes-peter.hansen@hannover-stadt.de

 

Holzminden, 21.000 EW

Holzminden macht Sinn – [ER]-Lebensraum Innenstadt

Das Innenstadtquartier ist durch eine kleinteilige Nutzungsstruktur mit Schwerpunkten auf Wohnen und Einzelhandel geprägt. In den Randbereichen überwiegt Wohnraumnutzung, die maßgeblich in den Bereichen nördlich und südlich der Geschäftsbereiche vorgefunden werden kann. Im Zuge von QiN 2009 soll das Leben und Wohnen im Quartier Innenstadt nachhaltig verbessert werden. Um das zu erreichen, hat der Arbeitskreis „Holzminden macht’s“ vier Ziele definiert. Neben der Entwicklung eines strategischen Innenstadtkonzeptes, der Etablierung eines Quartiersbüro und einiger „Leuchttürme“ sollen Erleichterungen im Alltag für die Bewohner erreicht werden.

Kontakt:
Dirk Papenberg, Arbeitskreis Holzminden macht´s,
holzminden.machts@web.de
Ralf Schwager (bzw. Melanie Ebert), Stadtmarketing Holzminden GmbH,
info@stadtmarketing-holzminden.de
Jens-Martin Wolff, Stadtbaurat, Stadt Holzminden,
wolff.jens-martin@holzminden.de

 

Neuenkirchen, 4.600 EW

„Neuenkirchen bleibt in Bewegung“

Das Ortszentrum von Neuenkirchen liegt „klassisch“ im Mittelpunkt der Gemeinde, ist jedoch aufgrund der langen Erstreckung des Einzelhandels durch die Ortslage (im Wesentlichen Hauptstraße, Lindenstraße) von der Funktion unzureichend ausgeprägt. Ziel ist die Schaffung von mehr Lebendigkeit im Ortszentrum durch „gemeinsame Bewegung“ von „Kopf und Fuß“, um Qualitäten und Alleinstellungsmerkmale des Ortszentrums zu betonen.

Kontakt:
Martin Brinkmann, Samtgemeindebürgermeister und Gemeindedirektor Neuenkirchen im Hülsen, Geschäftsführer der Standortgemeinschaft „Neuenkirchen in Bewegung“ e.V.,
brinkmann@neuenkirchen-os.de

 

Nienburg, 30.500 EW

„1000 Jahre Leinstraße Nienburg – und weiter geht’s!“

Die Nienburger Altstadt wird im Osten durch das Umfeld der Leinstraße begrenzt. Der Straßenzug Leinstraße wird von giebel- und traufenständigen Gebäuden aus den Stilepochen von Barock über Klassizismus und Gründerzeit bis zur Moderne eingefasst. Projekt- und Leitidee der Quartiersinitiative ist es, die Qualität im Wohn-, Konsum- und Freizeitangebot zu stärken und auszubauen, um damit nach innen und außen eine Identität des Straßenzuges zu schaffen und nach außen zu transportieren. Zugleich soll das Quartier in funktionaler und gestalterischer Hinsicht dem über die Stadtsanierung erreichtem Niveau der restlichen Altstadt angeglichen werden.

Kontakt:
Wolf-Rüdiger Koch, 1. Vorsitzender des Vereins „Die tausendjährige Leinstraße e. V., familiewkoch@freenet.de

 

Nordenham, 27.300 EW

„Nordenham – Innenstadt gemeinsam entwickeln!“

Das Projektgebiet ist das funktionale Zentrum der Nordenhamer Innenstadt mit Fußgängerzone und Marktplatz. Die QiN-Akteure vor Ort wollen den mit der QiN-Initiative 2008 eingeschlagenen Weg zur Strukturverbesserung und Weiterentwicklung der Nordenhamer Innenstadt gemeinsam konsequent fortführen. Eine wichtige Grundlage hierfür ist die Vertiefung der Zusammenarbeit in der Projektgruppe, die alle relevanten innerstädtischen Akteure repräsentiert. Ziel ist eine sich selbst tragende Organisation der Verantwortlichkeiten für die Innenstadt und eine Verstetigung des Entwicklungsprozesses.

Kontakt:
Wirtschaftsförderung, Stadt Nordenham,
juergen.mayer@nordenham.de
Ilona Tetzlaff, Geschäftsführerin, Nordenham Marketing & Touristik e. V., i.tetzlaff@nordenham.net
Koordination der QIN-Aktivitäten: Chris Hoffmann, Amt für Wirtschaftsförderung, Stadt Nordenham,
chris.hoffmann@nordenham.de

 

Ostercappeln-Venne, 3.200 EW

„Venne – im Kern gesund“

Das Zentrum der Ortschaft Venne in der Gemeinde Ostercappeln ist ein im Zusammenhang bebauter Ortsteil mit historischer Bausubstanz. Besonders die Kirche, die Venner Mühle, das Dorfgemeinschaftshaus und das Gasthaus Linnenschmidt sind Gebäude mit einer über 400jährigen Geschichte. Ziel ist, die Ortskernentwicklung Venne als aktive Aufgabe zu begreifen, um bei derzeit noch guter Entwicklung auf die Megatrends Einzelhandel und Demographie vorbereitet zu sein. Dies soll als gemeinsame Aufgabe der Geschäftsleute, der Grundeigentümer, der Gemeinde, aber auch der Bürger als Kunden umgesetzt werden.

Kontakt:
Rainer Ellermann, Bürgermeister,
Ellen Schewski, Fachdienst Schulen-Jugend-Sport,
Gemeinde Ostercappeln,
Ellermann@ostercappeln.de
Schewski@ostercappeln.de
Holger Winkelmann, Vorsitzender Forum Venne,
Holger.winkelmann.venne@t-online.de
Externe Beratung: CONVENT Mensing
info@convent-mensing.de

 

Stadthagen, 23.000 EW

„Vom Hundemarkt zum Zukunftsraum – Visionen für die Nordstadt“

Der Hundemarkt bildet das Zentrum des Stadthagener Nordstadtquartiers. Er dient ober- und unterirdisch als das größte zusammenhängende Parkplatzareal für Kfz im Altstadtbereich. Trotz der guten städtebaulichen Situation in Stadthagen leidet insbesondere der Bereich des Hundemarktes unter einer allgemeinen negativen Wahrnehmung. Mit Hilfe eines Ideenwettbewerbs mit Fachbüros sollen in einem interdisziplinären und öffentlichen Diskurs Visionen entwickelt und sichtbar gemacht werden, wie das Quartier in Zukunft aussehen kann. Ziel ist, Zukunftsszenarien so plastisch zu visualisieren, dass sie dazu geeignet sind, eine öffentliche Meinungsbildung der privaten Immobilienanrainer zu schaffen. Diese sollen zu Begleitinvestitionen motiviert werden. Zugleich sollen die Ergebnisse eine strategische Entscheidung für die Entwicklung des Projektraumes auf der politischen Ebene erleichtern bzw. beschleunigen.

Kontakt:
Lars Masurek, Wirtschaftsförderer Stadt Stadthagen,
l.masurek@stadthagen.de
Stefan Ammon, Vorsitzender Bündnis Nordstadt Stadthagen,
ammon@onkologisches-forum.de